Was ist eine der größten Herausforderungen der Kosmetikerin?

Schwierige Hautbilder in der Kosmetik

Es macht mir heute noch Schnappatmung, wenn ich an so manches Hautbild zurückdenke, das mir in meinem Kosmetikinstitut damals begegnet ist. Unreinheiten, Pusteln, teilweise bis hin zu Papeln, aber auch Ekzeme und sehr trockene, juckende Haut, sind nur einige der Themen, womit man als Kosmetikerin vor einer der größten Herausforderungen steht. Aber die gute Nachricht ist - es gibt Lösungen dafür und ich erzähle euch gerne von meinen Erfahrungen darüber.

Ich sehe sehr oft Hautbilder, die sehr stark zu Entzündungen, Unreinheiten und Ekzemen neigen, und zwar weit weg von der üblichen Aknezeit. Ein Hautbild, das mit 20, 30, 40 Jahren immer noch (oder auch erst dann) zu Unreinheiten neigt, mit teils starken Entzündungen, steht meiner Meinung nach sehr häufig mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Zusammenhang, so zumindest habe ich das in meinem Kosmetikinstitut in Heidelberg erlebt. Ich hatte damals eine sehr wertvolle Kooperation zu einem Arzt für Naturheilverfahren, der auf energetische Medizin spezialisiert war. Wenn ich ein solch schwieriges Hautbild einer Kundin vor mit hatte, war dieser Arzt der rettende Anker.

Der Arzt hatte ein energetisches Testverfahren, um Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausfindig zu machen

Dieses energetische Testverfahren war für meine KundInnen im Kosmetikinstitut der Retter in der Not. Und was soll ich Ihnen sagen: wenn ich 10 Kundinnen dorthin schickte, kamen 10 Kundinnen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurück. Jede Kundin hatte ähnliche Symptome: Haut mit Unreinheiten, Entzündungen und/oder Ekzemen.

Und daher bin ich persönlich voll und ganz der Meinung: ja, unsere Nahrungsmittel haben sehr wohl etwas mit unserer Haut zu tun. Schauen Sie sich doch einmal unsere heutigen Nahrungsmittel an - teilweise vollgepackt mit synthetischen Stoffen, wie synthetischen Geschmacksverstärkern, synthetischen Aromen, ganz zu schweigen von den vielen Zusatzstoffen, wie künstlichen Farbstoffen, bis hin zu Hormonen und Antibiotika, die wir über die Nahrung mit aufnehmen. Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, das wir besitzen und dementsprechend reagiert die Haut, wenn ihr etwas nicht passt. Viele Unreinheiten mit Entzündungen, die in der Medizin als Akne bezeichnet werden, kommen nicht nur bei jugendlichen Hautbildern vor, sondern ganz häufig im Erwachsenenalter.

Was können wir als Kosmetikerinnen also tun, wenn ein Kunde mit solchen Hautproblemen kommt?

Meine Erfahrung in solchen Fällen:

1. Selbstverständlich zuerst einmal die optimale Pflege der Haut und diese Pflege muss individuell auf das entsprechende Hautbild abgestimmt werden.
Und da gibt es große Unterschiede: Unreinheiten mit Entzündungen, Unreinheiten ohne Entzündungen, Unterlagerungen, Milien, Komedonen, sehr trockene Haut oder gar schuppige Haut, gefäßlabile Hautbilder, barrieregestörte Haut, etc.

2. Teils sollte mit Fruchtsäuen zuerst einmal an der Überverhornung gearbeitet werden, die zu Verstopfungen der Talgdrüsen führen und somit die Entzündungen fördern. Es gibt unterschiedliche Fruchtsäuren, wie z.B. Mandelsäure, Milchsäure (ich empfehle biotechnologisch gewonnene, also vegane), Salizylsäure, Glykolsäure und viele andere AHA-Säuren, die ich, abhängig von der Empfindlichkeit der Haut, einsetzen würde.

3. Der Einsatz von Inhaltsstoffen, die entzündungshemmend wirken, wie z.B. Vitamin B5, Niacin (Vitamin B3), Aloe vera barbadensis. Ebenso auch talgregulierende Azelainsäure, ein Wirkstoff, der aus Getreide gewonnen wird, erfolgreich ist auch ein Wirkstoff aus Schieferöl gewonnen, Ichthyolsäure.

4. Der Blick auf den Speiseplan der Kundin. Was könnte verbessert werden? Auf welche Nahrungsmittel sollte sie verzichten? Es gibt Nahrungsmittel, die sind wahre Trigger für Entzündungen (z.B. Schokolade, Chips).

5. Der Lebensstil und die Stimmungslage der KundInnen sollte hinterfragt werden, denn auch das spielt mit eine Rolle: Stress, emotionale Probleme, Rauchen, Alkohol, wenig Bewegung, kein Sport u.v.m.

Nahrungsmittel können die Haut verändern


So sehr Nahrungsmittel auch unsere Haut belasten können, so sehr können Nahrungsmittel unsere Haut aber auch positiv beeinflussen. Sehr viele Nahrungsmittel haben ebenfalls entzündungshemmende Wirkungen, wirken antioxidativ und beruhigend auf die Haut.

Es gibt auch Nahrungsmittel die die Lebensdauer unserer Zellen beeinflussen können. Wir sollten viel mehr darauf achten, was wir essen und woher unserer Nahrungsmittel stammen. Ich persönlich lebe seit einiger Zeit vegan und kann berichten, dass auch dies meine Haut sehr positiv beeinflusst hat. Ich koche mein Leben lang schon mit frischen Nahrungsmitteln, Fertiggerichte haben nie meine Küche betreten und auch Fertiggewürze, Geschmacksverstärker und jegliche unnatürlichen Zusatzstoffe halte ich fern von mir. Wir haben vieles selbst in der Hand und für alles andere gibt es Kosmetikerinnen, die mit professionelle Produkten und Behandlungen im Kosmetikinstitut ihre KundInnen unterstützen.

In diesem Sinne eine gesunde Zeit.

Beate Schillings
Beate Schillings

Beate Schillings ist seit 35 Jahren in der Medizin- und Kosmetikbranche tätig, Sie hatte 17 Jahre ein eigenes Institut und kennt die Bedürfnisse der Kosmetikerin sehr genau. Mit der Gründung von PUVERO hat sie sich den Traum der eigenen, innovativen Kosmetikfirma erfüllt, mit dem Ziel, die Kosmetikerin auf Augenhöhe zu unterstützen.

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